Mittwoch, 30.04.2008 um 22 Uhr 00 in der Otten Gravour

Filmnacht: „La Strada - Eine Hommage an das Fahrende Volk“

Italien 1954, 98 Minuten - Schwarzweiss
Regie: Federico Fellini
Drehbuch: Federico Fellini, Tullio Pinelli
Musik: Nino Rota
Hauptdarsteller: Anthony Quinn (Zampanó), Giulietta Masina (Gelsomina), Richard Baseheart (Il Matto)

Wege ...
Schon in diesem Film, in dem Fellinis (1920-1993) Frau Giulietta Masina (1921-1994) die weibliche Hauptrolle spielt (ebenso in „Die Schwindler“, 1955; „Julia und die Geister“, 1966; „Ginger and Fred“, 1986), kündigt sich Fellinis Liebe für die Darstellung des Lebens und der inneren Zustände von Menschen als Absurdität an, später deutlicher in Filmen wie „Satyricon“ (1969) oder auch „Stadt der Frauen“ (1980).
Es ist die Welt der Gaukler, des fahrenden Volkes, der Clowns und Artisten, aber auch anderer, hoffnungsloser Menschen, die in „La Strada“ Schauplatz einer Geschichte ist, von der Fellini selbst sagte, sie sei entstanden „aus der Vorstellung von einem Mann und einer Frau, die äußerlich zusammenleben, aber in ihrem Innern durch astronomische Weiten voneinander getrennt sind“. „La Strada“ sei sein persönlichstes Werk, „gerade ein Stück meiner selbst“.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
Ulrich Behrens

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